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BinTec reduzieren 18.09.2000
Platow Brief
Das Platowteam rät dem Anleger den Bestand an Aktien der BinTec Communications AG (WKN 516100) zu reduzieren.
Dass die Börsenexperten an ihrer positiven Einschätzung für BinTec derzeit nicht festhalten könnten, dürfte nach den enttäuschenden Halbjahreszahlen und der drastischen Revision der Planziele für 2000 und 2001 klar sein. Allerdings wollten die Börsenexperten auch nicht den Stab über ein Unternehmen brechen, welches zumindest bis zum ersten Quartal des laufenden Jahres die Planzahlen erfüllt habe.
Das Desaster sei relativ schnell aufgezeigt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Bauteilen und Halbleiterkomponenten hätten die Nürnberger mehrere Produkteinführungen verschieben müssen. Hierzu habe sich die geplatzte Elmeg-Übernahme gesellt. Als falsch habe sich zudem die Strategie erwiesen, auf niedrigmargigere Produkte auszuweichen. CEO Claus Wortmann habe die Verantwortung übernommen und sei abgetreten!
Wie gehe es nun weiter? Erste Stimmen wären laut geworden, dass BinTec selbst zu einem Übernahmekandidaten werden könnte. Beim Blick auf die Aktionärsstruktur sicher nicht ganz abwegig. Mehr als 51% der Anteile befänden sich im Free Float, gut 14% bei Venture-Kapitalgebern. Am 10.9 sei zudem die Lock-up-Frist für die Vorstände ausgelaufen. Während die bestehende Führungsmannschaft einen Verkauf kategorisch ausschließe, halte das Platowteam es für nicht ausgeschlossen, dass sich die Familie Wortmann von ihren rund 200.000 Stücken sukzessive trennen werde.
Mit offener Kommunikation wollten die Franken den Gerüchten um Aktienverkäufe von Vorständen entgegengetreten. In jedem Quartalsbericht werde das Unternehmen darlegen, wie sich der Aktienbestand des Vorstandes entwickelt habe.
Dennoch, bis es dem Unternehmen gelinge, mit positiven Zahlen auf sich aufmerksam zu machen, sollte der Anleger die Papiere zunächst reduzieren, so die Börsenexperten.
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